Venezuela, Maduro und das Trump-Regime: Das Verbrechen, „Nein" zu sagen
Warum die Entführung des venezolanischen Präsidenten uns alle angeht – und was Deutschland jetzt tun sollte
Am 3. Januar 2026, um zwei Uhr morgens, bombardierten die USA Wohnviertel in Caracas. Familien wurden aus dem Schlaf gerissen. Hauswände barsten. Mindestens 80 Menschen wurde ermordet – darunter Zivilisten, deren einziges Verbrechen war, in der Nähe einer Antenne zu wohnen. US-Spezialkräfte drangen in das Haus von Präsident Nicolás Maduro ein, ermordeten einen Großteil seines Sicherheitsteams, fesselten ihn und seine Frau, verbanden ihnen die Augen und verschleppten sie von einem Flugzeugträger aus bis nach New York. Trump erklärte öffentlich: Die USA würden Venezuela jetzt „führen". Und: „We have to get the oil." Der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU und Wahlkreisabgeordneter für Solingen im Bundestag, Jürgen Hardt, sagt dazu: Die Sache sei „komplex". ...den Artikel weiterlesen